Archive for June, 2007

Blödes schweizer Tastaturlayout.

Aus meinem ICQ log:

16:17:35: Robert: schick mir mal ein grosses ü
16:17:37: Robert: gibts hier nicht
16:17:44: Robert: wills per copy past einfügen
16:17:57: Robert: kann keine grossen umlaute auf dieser tastatur
16:17:58: Pieter: Ü
16:17:59: Robert: danke
16:18:01: Pieter: und noch was: HAHA
16:18:08: Pieter: windows zeichentabelle?
16:18:13: Pieter: Einfügen >> Symbol
16:18:19: Robert: stimmt
16:18:29: Pieter: oder noch besser
16:18:33: Pieter: google suche nach Ü

Komfortzone verlassen.

Ich hatte heute mein Intro Meeting mit unserem Big Boss und auf meine Frage hin, was er von mir erwarte, reichte er mir wortkarg einen kopierten Text mit dem Titel “Komfortzone verlassen” von Gianin Zogg. Auf knapp zwei Seiten erklärt Herr Zogg, was einen guten Verkäufer ausmacht, Persönlichkeit:

Die Spielregeln im Verkauf sind denkbar einfach. Entweder man erreicht die Ver-
kaufsziele oder nicht, und das ist glücklicherweise einfach zu messen. Es geht um
Umsatz und Ertrag, um messbare Resultate. Alles andere ist Folklore. Selbst-
verständlich braucht es in der Einzelfallbetrachtung für einen Abschluss manchmal
Glück, z.B. in Form des richtigen Timings. Langfristig wird Verkaufserfolg aber
einzig und allein durch die Persönlichkeit des Verkäufers oder des Verkaufsleiters
herbeigeführt.

Der Text ist wirklich sehr lesenswert und hier online einsehbar: LINK

Zuhören!

Ich habe jetzt ca. die Hälfte meiner Introgespräche hinter mir und der am häufigsten gehörte Ratschlag lautete: Zuhören. Ich rätsel gerade, ob das rein schweizspezifisch geäussert wurde, ausschliesslich für mich gemeint war, oder ob das eine Art Floskel ist, die jeder auf den Weg bekommt. Ich kann doch zuhören… oder?

Wer hat das Sagen?

Angela und ich wurden im Rahmen eines studentischen Radiobeitrages zum Thema “Wer hat das Sagen?” interviewt. Einfach mal anhören, erkennt ihr mich?

Wer hat das sagen.MP3

Zürich pt.1. Schweizer Zoll my ass.

Da ich nun schon ein paar Tage hier bin, wird es natürlich auch Zeit für den ersten Blogeintrag aus meinen neuen schweizer Gefilden. Soweit it hier erstmal alles in Ordnung, das Zimmer ist super und die neuen Möbel waren wie erwartet etwas teurer als in Deutschland. Nach zwei schweißtreibenden Ikea Trips stehen nun ein riesiger Kleiderschrank, ein Regal und erstmals seit dem Abitur ein richtiges Bett.

Da ich gerade von Möbeln spreche, muss ich kurz noch die Geschichte vom Schweizer Zoll erzählen: Mein Auto war erwartungsgemäß bis unter das Dach vollgepackt und der Zollbeamte muss mich wohl schon in der Schlange der Autos fixiert haben. Denn als ich mich dem Grenzübergang näherte wunk er mich bereits zur Seite heraus. Wohin die Reise ginge, fragte er mich und auf ein Knappes “ich ziehe nach Zürich” bellte er mir entgegen, ich müsse sofort meine Ladung verzollen. So parkte ich das Auto hinterm Zollhaus und stellte mich brav erst 15min in die Schlange vor dem deutschen Zollschalter und dann nochmal 25min vor den Schalter der Schweiz. Nachdem ich das zweiseite Formular ausführlich ausgefüllt hatte (ich hatte ja immerhin 2 Kisten, 2 Koffer und einen Bürostuhl dabei), warf der werte schweizer Beamte einen Blick drauf und kommentierte “des müssens naa machen, des heeeißt necht Umzugsgut, des heeeißt Umzügelgut!”
What the f***. Ich starrte den Mann fassungslos an, zerknüllte das Papier ohne den Blick von Ihm zu nehmen und füllte den Rotz erneut aus. Nach sage und schreibe 45 (!!!) Minuten war ich aus dem Laden raus. Als ich jedoch vom Parkplatz fuhr und IRGENDJEMANDEM diesen verfluchten Zollwisch vorhalten wollte, war da nur eine offene Schranke, keinerlei Personal und eine freie Einfahrt in die Schweiz.

Ich bin mal gespannt, ob mich der Rest der Schweiz auch so freundlich begrüßen wird. Kann es kaum erwarten.

Global Warming am Zeichenbrett

Das einzige, was ich zu dem Video sagen kann ist: q.e.d.

ITS OVER DUDE!

Unglaublich, aber wahr: ich bin fertig! Ich komme grad von der Post zurück wo ich die Schachtel des Schreckens mit zwei gebundenen Fassungen meiner Diplomarbeit Richtung Berlin geschickt habe. Kann noch nicht wirklich glauben, dass es geschafft ist und ich nun endlich meine “Ruhe” hab :)

Da ich weiß, dass ich dem einen oder anderen öfter “vorgeheult” hab, wie mich die Schreiberei nervt und da ich weiß, wie sehr Ihr mich alle unterstützt habt mit Kritik, aufbauenden Worten und Hinweisen möcht ich mich an dieser Stelle viel viel vielmals bedanken. Besonderer Dank geht an: Angela, Pieter und Seppi für die tägliche Unterstützung, sowie an Babsi, Sanni, Svenni, Maik, Hombre und Pedda für fortwährend aufbauende Worte und offende Ohren :)

Das Endergebnis darf ich leider nicht öffentlich zeigen, interne Unternehmensinfos und so, nur soviel: 118 Seiten, davon 101 Seiten nur Text, 75 Quellen, 60 Tage effektiven Schreibens.

Diplomarbeit olé

Bunny suicides

bunny suicides

Habt Ihr Euch jemals gefragt, wie sich Karnickel das Leben nehmen? Nun, Ihr müsst nicht länger in Ahnungslosigkeit verharren. Bei Piet im delicious Stream fand ich das Folgende: Bunny suicides

Reisevorbereitungen

Also ich schreibe grad nicht viel, da ich mit der Abschlussformatierung der Diplomarbeit beschäftigt war und grade in den Vorbereitungen für den Zürich Umzug stehe. Ich bin daher seit heute in Günthersdorf und werde mein Auto vollpacken, am Donnerstag gehts dann wieder zurück nach Köln.

Nächste Woche ist Abgabe, Umzug und letzter Tag in Freiheit.