October 20th, 2008
Alles blitzeblank und neu.
Nachdem ich jetzt ein paar Monate auf Apple’s neue Notebook Serie gewartet habe und diese dann endlich am letzten Dienstag präsentiert wurde, war ich etwas enttäuscht. Zwar haben die neuen Macbooks jede Menge schöne neue Spielerein (Alu Gehäuse und Multi-Touch Trackpad), in Sachen Leistung blieben die Geräte aber hinter den Erwartungen zurück. Weder Grafikkarte noch CPU setzen Maßstäb und sind eher im mittleren Leistungsspektrum angesiedelt. In keinem Fall sind Verbesserung enthalten, die eine Investition von 1500€ rechtfertigen würden.
Ergo habe ich am Wochenende nach 19 Monaten Laufzeit mein MacBook neu aufgesetzt. Erst einmal ist dies schon eine großartige Leistung, kein anderes System, mit dem ich täglich arbeiten und hantieren musste, hat es bisher so lange so stabil durchgehalten. Besondern wenn ich an meinen fortwährenden Experimente mit immer neuen Programmen und Funktionen auf OSX und dem Upgrade im Sommer auf Leopard denken muss. In letzter Zeit wurden jedoch einige Leistungseinbußen bemerkbar, sowohl im laufenden Betrieb, am deutlichsten jedoch beim System Boot.
Da ich jedoch beim Neuaufsetzen weder die Festplatte formatieren, noch alles extern sichern wollte, ließ ich das Setup das alte System zwischenspeichern. Diese Aktion verläuft schön automatisiert, braucht jedoch entsprechend Zeit. Somit nahm das ganze dann etliche Stunden in Anspruch, um 21 Uhr (Startzeit 14 Uhr) stand dann alles wieder, inkl. aller installierten Applikationen.
Gelohnt hat es sich allemal, von vorher knapp 2 Minuten Bootzeit bin ich jetzt wieder bei angenehmen 15 Sekunden. Auf zu weiteren 19 Monaten!
Ist das die Bootzeit aus dem Kalten heraus? Dann ein dickes Respekt! Wenn ich bei Vista den “Engergie sparen”-Modus benutze, bekomme ich das auch hin. Aber beim Kaltstart nie im Leben.
jep kaltstart. wenn ich die externe platte abhänge gehts sogar noch fixer :D