Archive for the ‘Crap’ Category

25 Things I Hate About Facebook

Großartiges Video von Julian Smith für alle Facebook Fans.

via Gelbzucht

mymuesli.com im Test.

Ich hab von Angela zu Weihnachten einen Gutschein von mymuesli.com bekommen und nachdem ich vor zwei Wochen endlich meine gesamten Müsli Restbestände aufgebraucht hatte, konnte ich mich endlich daran machen, den Gutschein einzulösen.

Dsa Prozedere ist denkbar einfach. Auf mymuesli.com kann in drei Schritten seine ganz persönliche Müslimischung zusammenstellen. Im ersten Schritt wählt man eine Müslibasis aus, also welche Getreide/ Korn Art als Hauptbestandteil verwendet werden soll. Diese kann dann noch mit weiteren Zutaten (zB Mohnsamen oder Dinkelflocken) verfeinert werden. Im zweiten Schritten kommen Früchte, Nüsse und ungesunde Zutaten wie Schokolade, Gummibärchen (!!) und Espresso-Chocs (!!!) hinzu.

Dann noch der eigenen Mischung einen tollen Namen geben (sehr wichtig), die persönlichen Daten eintragen und ab dafür. Nach gut drei Tagen brachte mir dann der Postbote auch schon meine zwei Packungen.

mymuesli.de
(PS: der Apfel war nicht dabei)

Auf der Packung selbst findet man seinen Müslititel wieder, das Haltbarkeitsdatum sowie eine Liste der Zutaten. Beim Lesen musste ich feststellen, dass in meinem Müsli etwas enthalten war, das ich gar nicht selber bestellt hatte und umsonst mitgeliefert wurde: viel Liebe. Danke schön! :)

Zur Zeit genieße ich jeden Morgen die Mischung “Gesundheitbaby” und bin total begeistert. Der Preis liegt zwar mit 5,50€ deutlich über den 69cent des Aldi Früchtemüslis, aber mymuesli.de bietet aber eben auch eniges.

Versuchen solltet Ihr es auf jeden Fall mal, es lohnt sich.

Muesli

Bester Dialog des Tages…

…. und wert hier gepostet zu werden. Man beachte die Timestamps, das kam alles aus’m Bauch :)

you gotta love da sep!

Google Analytics & Akismet verstoßen gegen Datenschutz

So langsam frage ich mich wirklich, ob ich mich mit diesem Blog nicht eigentlich eher gefährde, als einem Hobby zu fröhnen. Fast monatlich erreichen einen mittlerweile neue Hiobsbotschaften mit Regelungen und Verboten zur eigenen Internetaktivität. Dass meine Urheberrechtsverletzung, von der ich im Dezember berichtete, eindeutig mein Verschulden ist, habe ich bereits geschrieben. Dass diese Verletzung jedoch nur auf einem antiquierten Rechtesystem basiert, welches meine Rechte auf Entfaltung einschränkt, ohne wirklich den Urheber zu schaden, sei einfach mal als Behauptung dahin gestellt.

Neuerdings muss ich nun jedoch auf weitere Sachverhalte aufmerksam machen. Bereits im Oktober 2008 wies Heise daraufhin, dass die Verwendung von Google Analytics nur dann rechtens sei, wenn ein entsprechender Datenschutzhinweis vorhanden wäre.

Auch das von mir geliebte Wordprass Plugin AKISMET, welches höcht effizient Spam bekämpft, benötigt nun einen gesonderten Datenschutzhinweis, da es bei seiner “Arbeit” Informationen über den Nutzer der Seite nach Hause sendet. Dies ist natürlich unerlässlich, werden doch so die Informationen und Daten des Besuchers (meines Blogs) mit einer Blacklist verglichen, um etwaige Spammer zu identifizieren.

Ich finde das alles eine riesen Sauerei, da ich aber mittlerweile erfahren durfte, dass es viele unterbeschäftigte Anwaltskanzlein gibt, die nur darauf warten unschuldige Bürger um ein paar Euro zu erleichtert. Mal schauen, wann bloggen verboten wird….

PS: Danke an Peter für den Hinweis, danke an den Datenschutzblog für den entsprechenden Artikel.

Neujahr

Nur kurz: Feiertage gut, wenn auch gestresst verbracht, viel gefuttert, zum Glück etwas Sport getrieben und somit schon ein paar Kekse verbrannt. Silvester war vielleicht das beste seit langem (abgesehen von Berlin vor 2 Jahren natürlich :). Seit heute wieder am Rechner, einen Tag nochf rei, dann back to work… can’t wait.

Bilder von Silvester auf Flickr und sicher bald noch mehr in Angelas Blog.

Urheberrechtsverletzung stadtplandienst.de

Im April 2005, nachdem ich unlängst den Studienplatz und -ort gewechselt hatte und nach Berlin gezogen war, spielte ich dort bei einem kleinen Verein Basketball. Innerhalb des Teams übernahm ich, zumindest digital, etwas Verantwortung und kümmerte mich so auch um die Verbreitung der Anfahrtsbeschreibungen zu den jeweiligen Hallen innerhalb Berlins. Eine dieser Anfahrtsbeschreibungen benötigte zusätzlich eine Darstellung auf der Karte und so begab ich mich damals kurzer Hand auf die Website Berlin.de, suchte dort im Stadtplan nach der entsprechenden Straße und packte den Kartenausschnitt in meinen Flickr Account. Bis zum Montag dieser Woche wurde dieses Bild genau 41 mal angeklickt.

Am Dienstag erreichte mich ein Brief einer Münchner Rechtsanwaltskanzlei, welche in Vertretung der Firma Euro-Cities AG, darauf aufmerksam machte, dass ich durch die Veröffentlichung oben genannten Kartenausschnittes, die Urheberrechte selbiger Firma verletzen würde. Deren Portal stadtplandienst.de stellt das Kartenmaterial auf Berlin.de zur Verfügung und bietet zur Nutzung dieser Karten etliche Lizenzmodelle an. Das Schreiben führte genauer aus, auf welche rechtlichen Grundlagen es sich berufen würde und stellte fest, dass ein bestimmter Betrag für die widerrechtliche Nutzung gezahlt werden müsse. Dieser Betrag wurde mit 150,00€ beziffert.

Nun begann das übliche Spiel, was bei solchen Anwalts-/ Abmahnschreiben ansteht und was ich im Freundeskreis schon mehrfach erlebt habe. Ich habe ausführlich nach ähnlichen Fällen gegoogelt, nach relevanten gerichtlichen Entscheidungen recherchiert und Erfahrungsberichte zu der entsprechenden Kanzlei gesucht. Bei den meisten Abmahnfällen stellt sich relativ schnell ein Schwindel heraus, den man ganz beruhigt ignorieren kann. Je länger ich suchte, desto deutlicher wurde jedoch: die Schuld lag eindeutig bei mir.

Lange Rede kurzer Sinn: in mehreren Fällen ist die Euro-Cities AG bereits erfolgreich vor Gericht gegen ähnliche Urheberrechtsverletzungen vorgegangen. Dabei wurde stets das auf stadtplandienst.de angebotene Lizenzmodell zur Gebührenermittlung heran gezogen. Ich musste sogar feststellen, dass ich mit meinen 150,00€ noch SEHR glimpflich davon gekommen war, mehrfach wurde von Beträgen gesprochen, die jehnseits des Zehn- und Zwanzigfachem dessen lagen.

Es bleibt mir nun also keine andere Wahl als eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und die geforderte Summe zu bezahlen, aus Dummheit und Vergessen. Kritisch möchte ich jedoch hinzufügen, dass Berlin.de auf seinem Stadtplan auf die Lizenz des Kartenmaterials hinweisen sollte. Der dortige Hinweis “© Copyright Euro-Cities AG” ist leider nicht genug, da nach deutschem Recht der Begriff Copyright nicht existiert und vom Urheberrecht zu trennen ist. Da es sich bei mir ja um eine rein private, nicht gewerbliche Nutzung, wäre ein Hinweis auf das Entfernen des Bildes sicher auch ausreichend gewesen, zumal durch die 41 Zugriffe keine wirkliche Verbreitung des Bildes statt gefunden hatte. Für mich bedeutet das letztlich, dass ich mich ausschließlich auf Googles Kartenmaterial beschränken werde, dort heißt es nämlich: Einzelnutzer dürfen Google Maps einschließlich lokaler Suchergebnisse, Karten und fotografischer Abbildungen ausschließlich zu persönlichen, nichtgewerblichen Zwecken nutzen.

Ihr solltet das als Warnung aufnehmen und mal Eure StudiVz und Facebook Profile, sowie Blogs und Homepages nach ähnlichem Material durchsuchen. Es gibt leider immernoch viele unterbeschäftigte Anwaltskanzleien, die sich auf diesem Weg ihr Brot verdienen.

Wer trotzdem fremde Fotos in seinem Blog verwenden möchte, dem seien sowohl Flickr als auch Pixelio empfohlen. Auf Flickr kann man bei jedem Foto direkt einsehen, mit welcher Lizenz es versehen wurde, Pixelio stellt ausschließlich lizenzfreie Bilder zur Verfügung.

Zweite Meinung ftw!!

Heute hat es sich mal wieder gezeigt, dass es grundsätzlich ratsam ist, sich eine zweite Meinung einzuholen. Ich war vor ca. 2 Wochen zum ersten Mal hier in Hamburg bei einem Zahnarzt. Ich hatte mich etwas umgehorcht und so wurde mir direkt hier am Gänsemarkt eine Praxis empfohlen.

Der durchaus kompetent wirkende Zahnarzt untersuchte mich, zeigte mir sogar mit per mini Videokamera, welche meinen Mundraum komplett filmte, am Monitor den Zustand meiner Zähne und stellte schließlich folgende Diagnose: Himmel herrje muss da viel gemacht werden, Kronen, Füllungen go go go… und drückte mir einen Kostenvoranschlag über 2500 Euro in die Hand. Trotz der Gewissheit, eine Zusatzversicherung für Zähne zu haben, die zumindest einen Teil der Kosten abdecken würde, war diese große Summe schonmal erschreckend. Angela empfahl mir abends unbedingt eine zweite Meinung einzuholen.

So war ich dann heute Nachmittag bei einem anderen Zahnarzt, auch hier in der Nähe, auch wieder auf Empfehlung von Kollegen. Der sah sich das Ganze mit der gleichen Sorgfalt an, stocherte etwas herum, lehnte sich zurück und sagte: “Ja, das sieht alles sehr gut aus. Ein paar kleine Sachen an denen etwas gemacht werden könnte, aber da empfehle ich Ihnen noch etwas zu warten. Keine Karies, etwas Zahnstein, den wir gleich direkt entfernen, kommen Sie im April wieder, dann gehen wir das Notwendigste an.”

BITTE? Anscheinend wollte der erste Kollege tatsächlich vor Weihnachten noch etwas Geld verdienen und ging etwas übereifrig an die Sache heran. Fazit: unbedingt immer eine zweite Meinung einholen!

Flash player gesucht.

Kennt Ihr einen embedded flv player, der nicht erst das ganze video file precachen muss, damit ich innerhalb der Laufzeit springen kann? Oder ist das zwingend Pflicht?

Zur Klärung: ich will direkt zu Beginn des Videos auf Minute XX clicken und den Stream ab dort beginnen.

Unsinniges vom Landgericht zur Google Bildersuche.

Ihr habt es ja sicher bereits an mehreren Stellen (z.B. hier, hier und hier) gelesen: Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass Googles Bildersuche (zumindest teilweise) Urheberrechte verletzt. Das würde konkret bedeuten, sollte das Urteil rechtskräftig werden, dass die beliebte Bildersuche in Zukunft stark eingeschränkt nutzbar wäre. Da wirkt es wie ein schlechter Scherz, liest man den Vorschlag des Landgerichtes, die Bildvorschau durch Textanzeigen zu ersetzen.

Ronny hat das ganze in seinem Ostblog herrlich treffend illustriert:

Google Bildersuche, bald mit Textanzeigen!

via: Ronnys Ostblog (daher stammt auch der Screenshot)

Eine Weisheit meiner Oma.

Als ich Anfang August mit meiner lieben Oma telefoniert habe, um Ihr von meinem neuen Job zu berichten, fragte Sie natürlich direkt heraus, ob das Gehalt in DE denn dem der Schweiz entsprechen würde. Als einzige Antwort brachte ich damals nur dieses verschluckte Gurgeln heraus, dass der eigene Kehlkopf erzeugt, wenn man versucht ein Lachen zu immitieren, das Gehirn jedoch zeitgleich in einen Heulkrampf ausbrechen möchte. Sie verstand die Bedeutung dieses Gurgelns und wusste auch um meine Erlebnisse und Einstellungen gegenüber der Zeit in der Schweiz und sagte etwas, dass ich hoffentlich nie wieder vergessen werde:

Lebe lieber dreißig Tage des Monats glücklich in einer Stadt, in der Du Dich wohlfühlst, umgeben von Menschen die Du magst, mit Deiner Freundin die Du liebst und in einem Job der Dir Spaß macht und ärgere Dich am einunddreißigsten Tag über den schlechteren Lohn, als dass Du dreißig Tage in Unglück lebst, und Dich am Zahltag über einen dicken Batzen auf dem Konto freust, von dem Du Dir aber eh nichts leisten möchtest, weil Du Dich nicht wohl fühlst.

Natürlich hat die Frau Recht, sehr sogar, nur leider ist eben heute der einunddreißigste Tag in der Stadt, in der ich mich wohlfühle…. :/