Archive for the ‘Crap’ Category

Vorladung bei der Hamburger Polizei

Am Freitag hatte ich eine Vorladung der Hamburger Polizei im Briefkasten, die zeigt, wie ernst die Einsparungsmaßnahmen bei den hiesigen Behörden mittlerweile genommen werden. Allerdings frage ich mich, ob es nicht teurer war, den Beamten persönlich vorbei zu schicken, als einen Brief zu schicken. Aber wer bin ich, dass ich die Finanzpolitik der Stadt Hamburg anzweifle…

Vorladung der Stadt Hamburg

PS: Nix schlimmes, es handelt sich hier lediglich um eine Anhörung zu einem alten Strafzettel aus der Schweiz.

Reise durch Deutsche Lande.

War wieder mal ein Wochenende zum Abgewöhnen der allgemeinen Reisebegeisterung und dem Fröhnen des Zuhausehockens:

Freitag: Wallisellen (CH) -> Schluchsee (Schwarzwald, Frau einladen) -> Böblingen (Auto S-Bhf Goldberg geparkt) -> S-Bahn -> Flughafen Stuttgart -> Flug Berlin SXF -> Zug Königs-Wusterhausen -> Günthersdorf

Sonntag: 18:00 Günthersdorf (DE) -> Königs-Wusterhausen -> Zeesen (falsches Gleis, falscher Zug, schei*e) -> 1h warten -> Flughafen Berlin Schönefeld -> Flug Stuttgart -> S-Bahn -> Böblingen (Auto noch da, zum Glück) -> Wallisellen (CH) -> Ankunft (02:00)

Sämtliche Verbindungswege die zu Fuß zurück gelegt werden mussten, wurden laufend bzw. rennend absolviert… versteht sich von selbst.

Schweizer sind die schlimmsten Autofahrer.

Heute durfte ich mal wieder die Erfahrung machen, dass die Schweizer eindeutig die schlimmsten Autofahrer von allen sind, sie lassen sogar die Esslinger hinter sich (Kennzeichen ES) welche auf deutschen Autobahnen mehr als gefürchtet sind.

Jedenfalls stehe ich vorhin an einer Straßenausfahrt und will nach Links abbiegen. Vor mir fährt eine Dame in einem Micra vorbei und parkt rechts von mir auf dem Bordstein. Aufgrund des starken Verkehrs konnte ich noch immer nicht nach links abbiegen und sehe nur noch im Augenwinkel wie mit einem Mal die weißen Lampen am Heck des Micras aufflammen und den Rückwärtsgang signalisieren. Mein erster Gedanke war: sie wird Dich schon sehen, sie ist ja grad an Dir vorbei gefahren.

Tja dem war nicht so. Madame fährt und fährte und fährt (sehr langsam) und voll in meine Seite rein. Der Passat wackelt ein wenig, der Micra wackelt ein wenig mehr. Madames einzige Reaktion war ein Winken Richtung Rückspiegel. Ich, direkt auf 180, schnalle mich ab und will gerade aussteigen, als ich nur noch sehe, wie Madame Gas gibt und von dannen rauscht. Ich hatte gerade genug Zeit mir das Kennzeichen einzuprägen.

Hey ganz ehrlich… WHAT the f*ck?

Gesundheit

Ok.. das folgende Video ist einfach zu schön, um es nicht zu posten.

Ladies & Gentlemen….

… es schneit seit 6 Uhr morgens… und wie ich soeben aus dem Hauptstadt Studio höre, gibt es in Berlin auch massiv viele weiße Flocken…. und es stürmt wie wild… sehe grad noch wie gegenüber von der Dachterrasse im vierten Stock ein Blumenkasten gen Boden segelt.. hurra!!

Schweizer Zynismus.

Ach herrje, erst wettert die größte schweizer Partei, die SVP, gegen “kriminelle Ausländer” und zeigt bewusst dunkelhäutige Hände die nach schweizer Pässen greifen UND ACH… dann passiert es: ein farbiger, nichtmal gebürtiger Schweizer wird in den Nationalrat gewählt. Bis zu diesem Punkt ist diese Geschichte absolut keinen Blogeintrag wert.

Aber jetzt kommts. Auf dem Weg zur Arbeit, nach Hause, zum Zahnarzt und wieder zurück hatte ich heute mehrfach zufällig die Gelegenheit die Radionachrichten zu hören. Dort war natürlich die Story GANZ heisses Thema, kann sich die Schweiz doch anscheinend gerade noch nicht so recht entscheiden, ob sie zu dem Wahlergebnis des Wochenendes und somit dem herrausragenden Sieg der rechtsgerichteten SVP steht, oder ob sie, auf die Reaktionen aus Europa reagierend, nun doch schuldbewusst mit dem Thema Ausländerkriminalisierung umgehen soll. Das ganze gipfelt dann zuweilen in recht zynistischen Reaktionen und so wurde heute ungelogen, auf drei Radiostationen DREI MAL Michael Jackson mit Black or White DIREKT im Anschluss an die Nachrichten gespielt… kein Witz und auch nicht mal zum lachen.

Link: Tagesanzeiger – Erster dunkelhäutiger Nationalrat

Ich brauche Eure Hilfe!

Ich brauche 30 – 40 schwarze Disketten. Ihr wisst schon, die alten 3.5″ großen Datenträger auf denen ihr früher zu hunderts Spiele kopiert habt :). Wenn jemand von Euch noch irgendwo welche liegen hat, bitte an mich per Post schicken! Adresse steht im disclaimer oder bekommt ihr von mir direkt :)

Sie sind zu schnell gefahren!

Sehr geehrter Herr Günther.

Sie haben die zulässige Höchstgeschwindigkeit übertreten um: 1 km/h.
Wir erlauben uns ein Warngeld zu erheben in der Höhe von: 25 EUR.

Freundliche Grüsse
Die Schweiz.

Gelacht habt ich trotzdem.

Die Entstehung der Erde

Der liebe Gott ist seit 6 Tagen nicht mehr gesehen worden.

Am 7. Tag findet der heilige Petrus Gott und fragt: “Wo warst
Du denn in der letzten Woche?”

Gott zeigt nach unten durch die Wolken und sagt stolz: “Schau
mal, was ich gemacht habe!”

Petrus schaut und fragt: “Was ist das?”

Gott antwortet: “Es ist ein Planet und ich habe Leben darauf
gesetzt. Ich werde es Erde nennen und es wird eine Stelle unheimlichen
Gleichgewichts sein.”

“Gleichgewicht?” fragt Petrus.

Gott erklärt, während er auf unterschiedliche Stellen der Erde
zeigt, “zum Beispiel, Nordamerika wird sehr wohlhabend, aber
Südamerika sehr arm sein.
Dort habe ich einen Kontinent mit weißen Leuten, hier mit
Schwarzen.
Manche Länder werden sehr warm und trocken, andere
werden mit dickem Eis bedeckt sein.”

Petrus ist von Gottes Arbeit sehr beeindruckt. Er sieht sich
die Erde genauer an und fragt: “Und was ist das hier?”.

“Das…”, sagt Gott, “das ist Berlin! Die schönste und beste
Stadt auf der ganzen Erde. Da werden nette Leute wohnen, hilfreich und
gut, idyllische und gemütliche Biergärten, es wird ein Zentrum für
Kultur und Geselligkeit werden. Die Leute aus Berlin werden nicht nur
schöner sein, sie werden auch intelligenter, humorvoller und
geschickter sein. Sie werden sehr gesellige, fleißige und leistungsfähige
Menschen sein.”

Petrus ist zutiefst beeindruckt, fragt Gott jedoch “Aber mein
Herr, was ist mit dem Gleichgewicht? Du hast doch gesagt, überall
wird Gleichgewicht sein!”

Mach’ Dir mal keine Sorgen”, sagt Gott,
“… außen rum kommt Brandenburg”

Brüssel und die Halbwahrheiten.

Brüssel == hässlich!

Seid Ihr schon mal in einer Stadt als Tourist unterwegs gewesen, die so hässlich und dreckig war, dass Ihr Euch permanent geweigert habt, die Kamera zu bemühen? Falls nicht, so solltet Ihr Brüssel ganz oben auf die Liste setzen. Ich habe mit Abstand in meinem Leben keine schmutzigere Stadt gesehen und ICH habe in Berlin gewohnt!

Aber was war denn nun eigentlich so schlimm, werdet Ihr fragen. Nun da fällt mir einiges ein, angefangen bei den Tonnen von Hundesche*** auf der Straße, Dimensionen und Multiversen über Berliner Verhältnissen. Aber auch der umherliegende und -fliegende Dreck war nicht zu verachten. Gibt es doch nichts schöneres, als wenn einem auf dem Palastplatz im Sekundentakt Flyer, Plastiktüten und sonstiger Müll um und zwischen die (natürlich kurzhosignackten) Beine geweht wird. Oder man auf der Palastterrasse steht, mit einer eigentlich sehr schönen Aussicht auf Brüssel und dann jedoch beim Herabsinken des Blickes auf einen enormen Müllberg aus Cola-Dosen und ähnlichem Rotz stößt.

Aber natürlich habe ich den Blick auch nach oben gewendet, doch da wurde es nicht besser. Brüssel sah sicherlich einmal wunderschön aus, mit herrlich detailliert verschmückten Fassaden, phantasievollen kleinen Gässchen und prunkvollen Promenaden… ca. um 1704. Denn seit dem wurde anscheinend NICHTS mehr an den Gebäuden gemacht. Selbst in Bereichen wo Fahrzeuge keine Zufuhr haben und der Smog nicht direkt und permanent die Fassaden angreift, strotzt das Bild nur so von Hässlichkeit und Verfall. Sehr selten findet man einen lieblos restaurierten Fassadenteil, farblich scheint man sich schon vor langer Zeit auf ein unschmückendes Leichengrau geeinigt zu haben und Bildhauer der unzähligen, einstmals schönen Statuen, wurden wohl vom gleichen schlechtriechenden Wind aus der Stadt getrieben, der den Müll über die Straßen und Plätze treibt.

Letztlich war es dann auch keine Überraschung, dass das so bekannte Männeken Pis (Link) den bereits durch die Unmengen asiatischer Touristen vernichteten Charm, letztlich komplett einbüßte. Laut Wikipedia symbolisiert er den “rebellischen Geist der Brüsseler Bürger”, mir fällt dazu jedoch nur eine Szene der vorangegangenen Nacht ein, als wir gut benebelt über den Palastplatz marschierten, zuerst von mehreren Typen aggressiv schief angemacht wurden und letztlich einer kleinen Gruppe beim Urinieren in genau den Springbrunnen zusahen, in dem heute mehrere Kinder spielten. Seinem Ruf, ein unangenehmes Nachtleben zu haben, wurde Brüssel also ebenfalls gerecht.

Alles in allem muss ich sagen, dass ich absolut enttäuscht bin. Ich hatte mir wirklich mehr von Brüssel erhofft und packe nun all meine Hoffnungen in Brügge, wo es mich nächstes Wochenende hinziehen wird. Palimpalim.