Archive for the ‘Literatur’ Category

Die Mäuse-Strategie.

Bisher hat sich mein Lesekonsum in Sachen Mangagement Ratgeber Literatur in Grenzen gehalten, jedoch wurde mir gestern von Angela das Büchlein “Die Mäusestrategie” von Spencer Johnson ans Herz gelegt. Die erzählte Geschichte ist eine Parabel über den Umgang mit und die Anpassung an Veränderungen, versinnbildlicht durch zwei Zwergenmenschn und zwei Mäuse:

Veränderungen nicht als Schicksal hinzunehmen, sondern sie als Chance aktiv zu nutzen. Bei Veränderungen die Entscheidung zu treffen, die unseren Erfolg, unser Fortschreiten, unsere Zufriedenheit bestimmt. Das bedeutet in Beruf, Familienleben und im Freundeskreis vorbereitet und flexibel zu sein, furchtlos, aber bedacht zu handeln.Die Mäusestrategie zeigt mit Witz und Scharfsinn, wer mit Veränderungen umgehen lernt, wird aus ihnen einen enormen Nutzen ziehen können – nur wer regelmässig sein Käsereservoir überprüft, wird immer genug zu essen haben.

Das ganze gibt es hier als Amazon Link, bzw. auch hier als PDF (PS: es sind nur 13 Seiten, daher ruck zuck gelesen.

Gelesen: Freakonomics

Ich habe endlich mein Geburtstagsgeschenk der lieben Babsi durch gelesen: Freakonomics. Ein Sachbuch, welches irgendwie keines ist, eine Sammlung von Kurzgeschichten, zwar ohne Fiktion und trotzdem spannend… und zudem ein Statistik Lehrbuch, welches einen bis zur letzten Seite festhält. So erstaunlich das auch klingen mag, es stimmt. Das Buch beantwortet so spannende Fragen wie "Warum leben Drogenhändler immer noch bei ihren Müttern?" (und ich verspreche die Antwort ist krass) und "Was kennzeichnet perfekte Eltern?". Am absolut interessantesten ist in Freakonomics die kontinuierliche Darstellung des Unterschiedes von Kausalität und Korrelation.

Zugegeben, die meisten Erhebungen und Analysen beziehen sich auf US amerikanische Daten, aufgrund der Ähnlichkeit zur Europäischen Kultur ist jedoch jederzeit ein "ach was?" angebracht. Leider war das Buch auch viel zu kurz, es gibt jedoch Freakonomics Blog und laut den letzten Seiten auch Planungen für einen zweiten Teil. Prädikat Lesenswert.

Zwei kostenlose großartige Ebooks.

Das erste Buch stammt von Larry Lessig, Stanford Professor und Chairman der Creative Commons, in dem er über die Zukunft von Ideen und die Widersinnigkeit des Copyrights spricht. Den Link gibts hier. Weiterhin möchte ich auf seinen Vortrag bei TED verweisen, wo er sehr offen und ehrlich darüber spricht, wie Kreativität durch Copyrights und sonstige Rechte beschränkt wird.

Buch Nummer 2 stammt von Julian Dibbell und trägt den Titel “My Tiny Life: Crime and Passion in a Virtual World”. Dieses Buch wird sehr oft zitiert, wenn es um Erklärungsversuche und Darstellung digitalen Lebens geht. Auch ich habe es schon in einer wissenschaftlichen Arbeit zum Thema Vituelle Güter zitiert. Den Downloadlink gibts hier.

My Tiny Life: Crime and Passion in a Virtual World

amazon kindle my ass

Ich nehme an der eine oder andere hat mitbekommen, das Amazon einen sogenannten eBook reader rausgebracht hat – den Amazon Kindle. Nunja abgesehen von dem bescheuerten Namen glänzt das Teil durch Hässlichkeit die ihres Gleichen sucht. Als ich erste Bilder davon 2005 sah, hielt ich sie für ganz furchtbare Entwürfe… und nun sieht das Teil tatsächlich so aus. Ich frage mich, warum in Zeiten, in denen jeder ohnehin von Apple und Konsorten klaut, ich so einen hässlichen Ziegelstein präsentiert bekomme, den in Sachen Design sogar mein alter Casio Taschenrechner aussticht. Aber genug zum äußeren, auch der innere Kram TAUGT NICHT DIE BOHNE.

Ich meine, DRM geschützte Bücher sind einfach eine Frechheit. Klar, für Bibliotheken mag das sehr gut sein, aber wenn ich mir ein Buch kaufe will ich auch das verdammte Recht haben, das Buch zu verleihen. Ok bevor ich mich zu sehr über dieses absolut hirnrissige Produkt beschwere, überlasse ich die etwas intelligentere Argumentation jemand anderem. Dazu lest bitte den wirklich guten Artikel von Mark Pilgrim.

Eins noch…

Zu meiner aktuellen Job Entwicklung fällt mir grad noch ein chinesischer Fluch ein, erstmals gefunden in Terry Pratchetts “Interesting Times”. Der Fluch lautet:

Mögest Du in interessanten Zeiten leben.

Lord of the Rings bald vollständig.

89 Jahre nachdem J. R. R. Tolkien sein großartiges Schaffen am epischen Meisterwerk Lord of the Rings begann, hat sein Sohnemann das letzte Buch “The Children of Húrin” beendet. Am 17. April kommt es raus und ihr könnt es hier direkt bei Amazon vorbestellen (und mich durch das vielleicht Partnerprogramm etwas unterstützen).

Link: Amazon – The Children of Hurin
Link: The Independet – Tolkien Jr completes Lord of the Rings

Via: myextralife.com

Hörbuch: Darwins "The Origin of Species".

Als Nichtangehöriger der US-Amerikanischen Bevölkerung glaube ich nicht daran, dass das Universum, die Erde und alles Leben darauf durch das Fingerschnipsen von irgendwem entstanden ist (bitte dazu unbedingt diesen Family Guy Ausschnitt anschauen). Mein Vertrauen liegt da auf Charles Darwins Evolutionstheorie. Das Originalwerk “The Origin of Species” wurde nun von LibriVox in einem, über 24 Stunden langem Hörbuch, vertont. Alle Kapitel sind einzeln und als Gesamtwerk, inkl. der dazugehörigen Textfassung hier abrufbar. Achja, das ganze ist auf Englisch und kostenlos.

Link: LibriVox – The Origin of Species by Charles Darwin
Link: Charles Darwin @ Wikipedia
Link: Darwinismus @ Wikipedia
Link: The Origin of Species @ Wikipedia

Via: BoingBoing

things I want #219

things I want #219

Awesome! If you’re looking for a present for me… christmas.. birthday.. whatever, here you go. Presentation Zen recommended the book “Understanding Comics: The Invisible Art” by Scott McCloud. The whole article can be found here. Sounds definitely worth reading.

Amplification through simplification
McCloud explores many key concepts in his book. Chief among them from my point of view is the idea of “amplification through simplification.” McCloud says that cartooning is “…a form of amplification through simplification” because the abstract images in comics are not so much the elimination of detail as much as they are an effort to focus on specific details.

Link: Scott McCloud’s website
Link: Presentation Zen
Link: Amazon: “Understanding Comics: The Invisible Art”

PS: The chinse will be the Japanese of the future. Think about that!

Ich spiele, also bin ich.

Im Rahmen meiner Recherche für unser Electronic Business Projekt bin ich auf einen Einseiter von Prof. Michael Wagner mit dem Titel “Ich spiele, also bin ich. Reflexionen zur Bedeutung hypermedialer Jugendkulturen im pädagogischen Alltag” gestoßen. Er enthält keine wirklich neuen Erkenntnisse, stellt aber sehr anschaulich die Differenzen zwischen unserer Generation (den “Digital Natives”) und unserer Elterngeneration (bezeichnet als “digitale Analphabeten”) dar.

Mohammed Karikaturen Teil 2. Fortsetzung der Idiotie.

Die größte iranische Tageszeitung, das Teheraner Blatt “Hamschahri” plant nun als “Antwort” auf die Mohammed Karrikaturen, eigenen Schund zu veröffentlichen. Die Zeitung rief einen Wettbewerb aus, bei dem die 10 besten Karrikaturen zum Holocaust mit Gold bewertet werden sollen.

„Die westlichen Zeitungen haben diese gotteslästerlichen Bilder unter dem Vorwand der Pressefreiheit veröffentlicht. Lasst uns sehen, ob sie wirklich meinen, was sie sagen, und auch Bilder über den Holocaust drucken”, sagte Farid Mortasawi, Sprecher der “Hamschahri”.

Bin kurz davor, wirklich sprachlos zu sein. Versuchen wir es mal argumentativ:

Artikel 5 Grundgesetz

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Liebe Iraner, bitte beachtet als Ergänzung zur Meinungsfreiheit den Absatz 2: “Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, […] und in dem Recht der persönlichen Ehre.”

Ja liebe Iraner, was ist das nochmal, persönliche Ehre? Ich fürchte fast, dass Ihr das nicht mehr kennt, denn Eure Sittenwächter überschreiten täglich einige tausend mal diese Rechtsschranken, zwingen Menschen zu Taten und Aktionen und erlauben keine eigene Entfaltung. Aber Wunder oh Wunder, auch dieser zweite Absatz ist im Grundgesetz weiter normiert, nämlich im ersten Absatz des ersten Artikels unseres Grundgesetzes:

Artikel 1 Grundgesetz

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Wollt Ihr lieben Iraner mir jetzt erklären, dass Leugnung und verunglimpfung des Holocausts die Menschenwürde nicht verletzt? Wenn Ihr tatsächlich diese Meinung vertretet, dann wäre es mir persönlich eine große Freude Euch durch ein KZ zu führen, denn viele von Euch Ignoranten kennen den Holocaust nur aus Büchern und Ihr wisst ja selber, was in Euren Büchern steht, bestimmt Ihr ja schließlich selbst.

Iran, von all den Dingen die Dir sind abhanden gekommen, hab ich am meisten an Deinem Verstand gehangen.

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Ich möchte in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich auf die großartigen Bücher Persepolis der wunderbaren Marjane Satrapi . Sie erzählt von Ihrer Kindheit im Iran und Ihrer Flucht und dem Leben im Ausland. Die Bücher sind von Ihr selbst als Comics gezeichnet. Wirklich sehr gut.

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Wer trotzdem mal wieder was zum lachen sucht, dem Empfehle ich den besten Blondinenwitz der Welt. Bin immernoch fertig vor lachen.