January 17th, 2007
office 2007: back to paper!
Ihr habt es sicher mitbekommen, dass es im Interweb seit einiger Zeit eine Art Trend “zurück” zum guten alten Do-it-yourself (DIY) gibt… oder wie wir im Osten sagen: “beweg Deinen fetten Arsch und kümmer Dich selbst!”. Das meint nun allerdings nicht nur, dass man sich mit der Kreissäge überall betätigen muss, vielmehr steckt die Idee dahinter, nicht alles von jemand anderem erledigen zu lassen. Dieser Gedanke nimmt dann auch die interessantesten Variationen an, so kommt es unter anderem dazu, dass sich einige Menschen von den gerade noch beschworenen Wertvollen Online Office Organizer Tools (”WOOOT”, eigene Abkürzung, Anm. des Authors) plötzlich doch wieder durch haptische Varianten ausgetauscht werden.
Ich selber hielt das eine ganze Zeit lang für ziemlichen Quatsch und bei einigen Sachen tue ich das immernoch. ABER seit dem ich auf der Webseite von David Seah unterwegs bin, hat sich meine Meinung etwas geändert. Dieser hat dort nämlich einige interessane Büroutensilien auf Papier gebannt, die ich hier kurz vorstellen möchte, da ich sie selber nutze und sie jetzt hier bei HP mir meinen Arbeitsalltag erleichtern.
Compact Calendar 2007

Der Compact Calendar 2007 ist ein kleiner kompakter Kalender, der einen guten Überblick über das gesamte Jahr gibt, notwendige Informationen wie Wochentage und Wochennummern bereithält und über jede Menge Platz verfügt für eigene Notizen. Selbstverständlich gibt es eine deutsche Version, mit allen deutschen Feiertagen, die ich sowohl an meinem Schreibtisch hängen habe, als auch in mein Notizbuch eingeklebt habe . Also ne super Sache.
The Printable CEO™ VI.1: Emergent Task Planning

Utensil Nummer zwei ist “The Printable CEO™ VI.1: Emergent Task Planning“. Dieser stellt eine Art Aufgabenplaner für einen einzelnen Tag dar. Man kann sich am Beginn des Arbeitstages alle Aufgaben notieren und, bei gewissemhaften Eintragen aller Zeiten, am Ende des Tages einen guten Überblick über die eigenen Tätigkeiten und das eigene Zeitmanagement gewinnen. Das ganze eignet sich auch wunderbar, um am Ende der Woche eine Auflistung über alle Tätigkeiten und Arbeitszeiten zusammen zu stellen. Wer sich gern selbst ein wenig reflektiert, dem wird das hier gefallen. Ich habe jedenfalls einen Stapel davon ausgedruckt in meinem Schubfach.
The Task Order Up!

Nummer drei dieser Liste stellt “The Task Order Up!“, ein Aufgabenplaner, der einzelne Aufgaben und ihren Arbeitsaufwand aufnimmt, dar. Hier wird dem geneigten Benutzer die Priorisierung, der Umfang und die Bedeutung einzelner Aufgaben haptisch visualisiert und Zusammenhänge und Abhängigkeiten werden etwas deutlicher, als dies eine Aufgabenplanung in MS Office vermag. Auch davon liegt ein Stapel in meinem Schrank.
Fazit:
Wem es zu blöd ist, für jeden Mist ein extra Programm zu öffnen, wer seine Aufgaben nicht gern Outlook anvertraut, wer in seinem persönlichen Notizbuch all zu oft rumschmiert und den Überblick verliert, aber auch wer einfach allen gängigen Web 2.0 office tools misstraut, dem seien die oben vorgestellten Hilfsmittel wärmstens ans Herz gelegt. Sie stellen selbstverständlich keine revolutionäre Neuerung dar, aber durch ihr exzellentes Design lassen sie es wie eine neue Idee wirken und begeistern schon nach kurzem “Einarbeiten.”
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