Rückblick

Erstaunlich wie wenig hier in den letzten Tagen und Wochen passiert ist … könnte man jedenfalls meinen, würde man allein den Blogeinträgen und deren Inhalten Glauben schenken. Ich glaube ich beschließe hier und heute, keine reinen Videopostings mehr zu hinterlassen – ok vielleicht TED Vorträge ausgeschlossen. Tatsächlich habe ich in den letzten Tagen festgestellt, dass ich vieles von dem Müll, den ich sonst hier abgelassen habe, auch mit nur 140 Zeichen per Twitter in die Welt posaunen konnte.

Beim Thema Twitter fällt mir ein, dass ich mir jetzt auch einen reinen Büro Account zugelegt habe. Am Anfang war es absolut ok, dass einige meiner Kollegen dort mitlesen konnten, nachdem jedoch zwei meiner direkten Chefs ebenfalls fleißig mitlasen, wurde mir das ganze doch zu bunt. Ich habe dort zwar nichts verwerfliches zu verbergen, aber eine gewisse Trennung sollte es doch geben. Parallel dazu habe ich seit letzter Woche auch einen neuen Skype Account, ebenfalls rein für die Arbeit. Bisher war das mit einem Account kein Problem, von den gelegentlichen Ablenkungen von Freunden und Bekannten abgesehen, funktionierte die Trennung von Kollegen und Freunden prima. Nachdem mich jedoch in den vergangenen Wochen zunehmend nach 23 Uhr und am Wochenende Kollegen und Kunden anriefen und anschrieben, habe ich diesem Spaß nun ein Ende gesetzt.

Was noch?
Unsere Basketball Saison ist nun leider vorbei, mit einem guten zweiten Platz haben wir zwar den Aufstieg in die zweite Regionalliga verpasst, müssen uns aber hinter diesem Ergebnis, glaube ich, trotzdem nicht verstecken. Leider habe ich nun jedoch nur noch 1x pro Woche Training, was meiner momentan wirklich ausgezeichneten Fitness nur wieder entgegen wirkt. Ergo wurde nach Alternativen gesucht, so bin ich denn nun bei Sportspaß angemeldet, habe vor mit einem Freund regelmäßig Squashen zu gehen und kann nun auch endlich wieder Joggen gehen.

Unsere Wochenenden waren und bleiben bewegt und aufregend, auch wenn ich nun nicht mehr jeden Sonntag zum Spiel muss. Gerade gestern sind wir von einem Kurztrip nach Kopenhagen zurück gekehrt, wo wir Nadja und Sven besucht haben. Mit Petrus’ Segen im Rücken und Sonne auf dem Kopf konnten wir die schönsten Seiten Kopenhagens mitnehmen, am Hafen die Oper bestaunen, die königliche Residenz bewundern und am Strand die Muscheln unter den Schuhsohlen knirschen hören. Sieht man einmal von den absolut unverschämten Preisen ab, ist Kopenhagen definitiv eine Reise wert, besondern jetzt, da die Tage wieder länger werden. Aber allein für die Fahrt über die Storebælt-Brücke hat sich die viereinhalb stündige Fahrt gelohnt. Fotos im Flickr.

Indre By


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