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Planet Basketball

Basketballnerds - Planet Basketball

Erstmal vorweg – ich bin kein großer Basketballliteratur Leser, ich war nicht einer derjenigen die sich damals, als ich ’97 mit Basketball anfing, jede Basket, Five, Slam oder was auch immer kaufte, mir war das Spielen viel wichtiger, das ganze drum rum läpperte so dahin und wurde von mir erst etwas später richtig wahrgenommen – klar, ein Jordan Poster hatte ich auch und erst ein Kidd, dann ein Nowitzki Trikot – aber damit hatte es sich dann auch. Erst über ein Jahrzehnt später wurde ich auf Bücher wie 7 Seconds or less von Jack McCallum oder The Book of Basketball von Bill Simmons aufmerksam und fing mich an, mit der Materie dahinter zu beschäftigen. Großen Anteil dazu leisteten Jan und Tobi, die mir jeweils eins der obigen Bücher liehen :)

Selbiger Jan, seines Zeichens Gründer und ehemaliger Author der FIVE, spielt seit 2 Saisons in meinem Hamburger Team und erzählte mir irgendwann, dass er zusammen mit seinem ehemaligen FIVE Kollegen André Voigt an einem Buch über Basketball schreiben würde – und zwar nicht irgendein Buch, sondern eines für meine/ unsere Generation, welches die Zeit beschreiben sollte, in der wir mit Basketball groß geworden sind und uns in diesen Sport verliebt haben. Anfang diesen Jahres war es dann soweit und ich hielt ein signiertes Exemplar von Planet Basketball – Full Court Press: 10 Jahre zwischen Kobe und Keyboard in den Händen.

Jan schwärmte noch während des Schreibens von den zahllosen Interviews, die er mit Spielern, Journalisten und Fans geführt hatte und sie nach ihren ganz persönlichen Basketballanfängen befragt hatte – eben diese Erzählungen finden sich im ersten Kapitel des Buches und waren für mich unglaublich spannend. Die weiteren Kapitel des Buches beschäftigen sich mit den Stars, Sorgenkindern und Legenden der NBA und waren für mich, eben WEIL ich nicht jeden Kobe, Dirk oder Jordan Artikel verschlungen hatte, eine grandiose Retrospektive. Ich bin mir jedoch auch sicher, dass eingefleischte Fans auf Ihre Kosten kommen, ich jedenfalls könnte Michaels oder Dirks (bisherigen) Lebensweg zehnmal lesen und wäre nicht müde, es ein elftes Mal zu verschlingen.

Ich kann Planet Basketball nur jedem empfehlen, der in den letzten 20 Jahren entweder aktiv Basketball gespielt hat, wenigstens jedoch NBA Fan war und ist. Die Jungs haben auf 512 eine Basketball Bibel geschaffen, mit jeder Menge Background Stories aus ihrer Seite als FIVE Authoren – und das alles in harter, aber unglaublich gelungener Handarbeit.

Wenn Ihr Lust drauf bekommen habt, schaut mal auf basketballnerds.de vorbei, dort könnt Ihr nicht nur einen Blick ins Inhaltsverzeichnis werfen, sondern auch ein paar Kapitel probelesen UND natürlich das Buch bestellen.

Rückblick

Erstaunlich wie wenig hier in den letzten Tagen und Wochen passiert ist … könnte man jedenfalls meinen, würde man allein den Blogeinträgen und deren Inhalten Glauben schenken. Ich glaube ich beschließe hier und heute, keine reinen Videopostings mehr zu hinterlassen – ok vielleicht TED Vorträge ausgeschlossen. Tatsächlich habe ich in den letzten Tagen festgestellt, dass ich vieles von dem Müll, den ich sonst hier abgelassen habe, auch mit nur 140 Zeichen per Twitter in die Welt posaunen konnte.

Beim Thema Twitter fällt mir ein, dass ich mir jetzt auch einen reinen Büro Account zugelegt habe. Am Anfang war es absolut ok, dass einige meiner Kollegen dort mitlesen konnten, nachdem jedoch zwei meiner direkten Chefs ebenfalls fleißig mitlasen, wurde mir das ganze doch zu bunt. Ich habe dort zwar nichts verwerfliches zu verbergen, aber eine gewisse Trennung sollte es doch geben. Parallel dazu habe ich seit letzter Woche auch einen neuen Skype Account, ebenfalls rein für die Arbeit. Bisher war das mit einem Account kein Problem, von den gelegentlichen Ablenkungen von Freunden und Bekannten abgesehen, funktionierte die Trennung von Kollegen und Freunden prima. Nachdem mich jedoch in den vergangenen Wochen zunehmend nach 23 Uhr und am Wochenende Kollegen und Kunden anriefen und anschrieben, habe ich diesem Spaß nun ein Ende gesetzt.

Was noch?
Unsere Basketball Saison ist nun leider vorbei, mit einem guten zweiten Platz haben wir zwar den Aufstieg in die zweite Regionalliga verpasst, müssen uns aber hinter diesem Ergebnis, glaube ich, trotzdem nicht verstecken. Leider habe ich nun jedoch nur noch 1x pro Woche Training, was meiner momentan wirklich ausgezeichneten Fitness nur wieder entgegen wirkt. Ergo wurde nach Alternativen gesucht, so bin ich denn nun bei Sportspaß angemeldet, habe vor mit einem Freund regelmäßig Squashen zu gehen und kann nun auch endlich wieder Joggen gehen.

Unsere Wochenenden waren und bleiben bewegt und aufregend, auch wenn ich nun nicht mehr jeden Sonntag zum Spiel muss. Gerade gestern sind wir von einem Kurztrip nach Kopenhagen zurück gekehrt, wo wir Nadja und Sven besucht haben. Mit Petrus’ Segen im Rücken und Sonne auf dem Kopf konnten wir die schönsten Seiten Kopenhagens mitnehmen, am Hafen die Oper bestaunen, die königliche Residenz bewundern und am Strand die Muscheln unter den Schuhsohlen knirschen hören. Sieht man einmal von den absolut unverschämten Preisen ab, ist Kopenhagen definitiv eine Reise wert, besondern jetzt, da die Tage wieder länger werden. Aber allein für die Fahrt über die Storebælt-Brücke hat sich die viereinhalb stündige Fahrt gelohnt. Fotos im Flickr.

Indre By

Sieg nach Overtime

Unser Spiel am Samstag war, mal wieder, echt spannend. Diesmal jedoch nicht wegen der Vielzahl zweifelhafter Schiedsrichter Entscheidungen, sondern weil es am Ende der regulären Spielzeit 78:78 stand und damit eine Verlängerung notwendig wurde. Dank sicherer Freiwürfe in der Verlängerung konnten wir das Spiel aber am Ende mit 86:83 für uns entscheiden.

Leider konnte ich nicht wirklich viel dazu beitragen, da mir Coach nur gefühlte 4 Minuten Spielzeit gönnte, in denen ich es auf magere 2 Punkte brachte. Naja, mal schauen wie es nächste Woche wird.

Update zum T-Man

Nun liegt Weihnachten bereits seit einigen Tagen hinter uns, ich habe jedoch bisher noch gar kein Update zum Projekt T-Man geben können. Tatsächlich muss ich mit der unangenehmen Wahrheit sofort herausrücken: ich habe meine Wettpartnerin auf Händen und Knien um einen weiteren Aufschub von sechs Monaten bitten müssen… den sie mir zum Glück auch gewährte.

Hatte ich in Zürich noch sehr viel Gelegenheit zum Lauftraining, änderte sich dies jedoch mit dem Umzug nach Hamburg. Sowohl mein Basketball Training beim ETV, also auch die unmöglichen Arbeitszeiten, machten ein Laufen während der immer kälter werdenden Herbsttage besonders angenehm.

Das heißt aber keinesfalls, dass ich vom Kurs abgekommen bin :) Vielmehr haben die letzten 4 Monaten, in denen ich drei mal pro Woche beim Basketball war eine Fitness zurück gebracht, wie ich sie seit den Tagen in Hütte nicht mehr hatte. Einzig die Kraftübungen habe ich etwas vernachlässigt, was sich nun aber ändern wird. Das Gewichtsziel habe ich nun auch erreicht, von ursprünglich 110kg vor einem Jahr bin ich nun wieder bei runden 100kg, wovon einige Kilo hoffentlich von Fett in Muskelmasse umgewandelt wurden.

Dem Römischen Dichter Juvenal folgend, der da sagte “Mens sana in corpore sano” – “ein gesunder Geist in einem gesunden Körper”, kann ich nur bestätigen, dass ich mich grad sehr wohl fühle. Daran ändert sich auch nichts, wenn ich regelmäßig nach dem Training vollkommen zerstört die Treppen hochkrieche und vor dem Sofa zu Füßen meiner Freundin erschöpft zusammen breche. Wir Jungs brauchen das :D

Also, es liegen 6 weitere Monate vor mir und ich bin willens es zu schaffen. Außerdem möchte ich dieses Jahr noch einen Marathon mitlaufen und das sollte man (ich) ja auch nicht unterschätzen! Hoffentlich wird es bald wieder etwas wärmer… wenn einem die durchgeschwitzten Klamotten am Leib gefrieren ist das einfach nicht besonders angenehm….

Die Geschehnisse des gestrigen Abends.

Was für ein Abend war das gestern bitte? Totales Verkehrschaos, ein schlechtes Testspiel und dazu noch Dauerregen… aber der Reihe nach:

16:00 Adrenalinspiegel steigt, noch 3h bis zum Testspiel gegen SV Brahmfeld (NBBL).
17:00 Aufregung steigt weiter, drucke mir die Anfahrtbeschreibung aus (hvv.de ftw).
17:15 Wasserrohrbruch unter der Kreuzung Amsinckstraße/ Högerdamm (umgehende Vollsperrung der Innenstadt).
18:10 Verlasse leicht verspätet das Büro und renne zur U1 (Stephansplatz).
18:31 Ankunft Sengelmannstraße (U1).
18:31 Sprint zur Bushaltestelle des 118ers. Letzter Bus 18:18 (Scheiße).
18:32 Sprint zurück zur U-Bahn, eine Station zurück (Alsterdorf)
18:40 Sprint zur Bushaltestelle des 26ers, Wartezeit 3 Minuten (geht ja).
19:04 Ankunft Ellenreihe Mitte (von wegen Metro Bus).
19:05 Coach ruft an, meint nur “beeil Dich, bist Nummer 5″ (wollte eigentlich meine Nr. 13).
19:15 Komme vollkommen durchgeschwitzt an der Halle an (Aufwärmen olé).
19:16 Mit Nummer 5 meinte unser Coach SPIELER Nummer 5 (keine Trikots vorhanden).
19:16 Die fehlenden 5 Teamkollegen stecken in der Vollsperrung in der Innenstadt fest (seit 1.5h!!!!).
19:17 Umziehen und Linsen rein (habe zum Glück Hose und Shirt dabei).
19:20 Kurzes Dehnen (warm bin ich ja schon).
19:21 Spielbeginn (5 vs. 12 Brahmfelder).
19:41 Halbzeit, wir sind ziemlich fertig, die Jungs spielen ne Hammer Defense (2 Minuten Pause).
19:41 Halbzeit, habe zwei mickrige Freiwürfe getroffen, dem Rest geht es nicht viel besser (immerhin 100%).
20:15 Spielende, 5 Punkte, 0 Fouls, 4 Steals, Endstand weiß ich nicht (Rebounds auch nicht).
21:00 Coach hat mich im Bus mit nach Haus genommen, Abend ist eigentlich gelaufen (Moment!)
21:20 Family Guy Season 7 Episode 1 hat den Abend gerettet (… and not ruiiiined!!!)

Was habe ich gelernt? Man darf sich nicht 100% auf die HVV website verlassen, Google Maps hat mir mal wieder den Ar*** gerettet, beim Spielen ist noch mehr drin, Family Guy ist und bleibt genial.

Update Projekt T-Man.

So es ist mal wieder Zeit für ein Update vom Projekt T-Man. Nachdem ich Urlaubs- und Umzugsbedingt das Laufen etwas zurück fahren musste, war jedoch dank Kistenschlepperei und Ikeajogging trotzdem recht oft schwitzend unterwegs. Seit zwei Wochen spiele ich nun wieder Basketball im Verein und auch das Joggen geht nun wieder los.

Apropros Joggen, gestern war THE HUMAN RACE, ein von Nike initiierter, weltweit durchgeführter 10km Lauf. Man konnte an offiziellen Rennen teilnehmen, oder einfach irgendwo seine Lieblingsstrecke laufen und via Nike+ das ganze dann tracken und hochladen. Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, mitzumachen (auch wegen dem kostenlosen Nike Running Shirt) und habe gestern Abend noch meine 10km absolviert.

Das ganze macht sich dann auch tatsächlich bezahlt, heute morgen verkündete die Wage einen unglaublichen Wert von 100,9kg. Es geht also voran und heute abend ist wieder Training.

Mein Olympia Boykott.

Boykott Peking 2008

Heute gehen also die Olympischen Spiele los und obwohl ich ja bekanntlich ein großer Sportfan bin, ist es für mich dieses Jahr etwas anderes. Wer in den vergangenen Wochen und Monaten die Nachrichten verfolgt hat (und insbesondere die teilweise sehr gute Berichterstattung der ARD) und sich einigermaßen im politischen Handeln Chinas auskennt, der weiß um die unglaublichen Zustände in diesem Land.

Aus einer Vielzahl von Gründen, die sich alle samt recht gut unter dem Begriff “Verletzung der Menschenrechte” zusammenfassen lassen, ist für mich in diesem Jahr der olympische Gedanke verloren gegangen. Peking 2008 ist für China lediglich eine riesige PR Aktion, zu der eilends der Dreck unter einen schönen Teppich gekehrt wurde.

Ich weiß, dass meine Möglichkeiten etwas dagegen zu unternehmen recht beschränkt sind und sich meist nur auf ein ohnmächtiges Kopfschütteln beschränken. Ich kann jedoch zumindest das ganze boykottieren, unabhängig davon, ob nun ein fehlender Zuschauer die millionenschweren Werbeverträge unbeeindruckt lässt.

Ich rufe Euch auf, diesem Boykott zu folgen, der olympische Gedanke ist in Peking gänzlich verloren gegangen. Das einstige Symbol des Friedens zwischen den Völkern prostituiert sich für ein Land, welches die Menschenrechte aller mit Füßen tritt und von Frieden so viel weiß, wie Schweine vom Fliegen.

Nach dem Training ist vor dem Training.

Gerade neuen Kilometerrekord geschaft: 14.06km! Leider geht das nicht so ganz spurlos an einem vorbei, fühlt sich jedoch ziemlich geil an.

nach 14km

Projekt T-Man Update Woche 4

Vor ziemlich genau einem Monat habe ich das Projekt T-Man gestartet und bin noch sehr gut dabei. Bis auf wenige Ausnahmen habe ich mich nahezu jeden Tag sportlich betätigt. Leider wurde ich zweier wichtiger Instrumente beraubt, als mein Psycho-Mitbewohner in der letzte Woche auszog: die Waage und der Fernseher (zum Betrieb des Wii Fit) sind nicht mehr da :(

Damit ist mir nun die Möglichkeit genommen, mein Gewicht zu überwachen. Meine gelaufenen Kilometer haben sich auf 79,43km erhöht. So langsam werde ich mit intensiverem Krafttraining beginnen und längere Distanzen anstreben. Großes Ziel sind jetzt 21km, mal schauen was das Nike+ Training so hergibt.

Projekt T-Man Update Woche 2

Zwei Wochen sind vergangen und es ist Zeit für ein erstes Update zum Erfolg des Projektes T-Man, denn es gibt tatsächlich zumindest kleine Verbesserungen zu bemerken.

Status in Zahlen:

  • Gewicht: 105,7kg (-0,5kg)
  • Geschwommene Kilometer: ca. 5km
  • Gelaufene Kilometer: ca. 28km
  • Investitionen in Sportequipment: fragt nicht

Desweiteren habe ich die Ernährung stark Richtung “Gesund” geändert, das heißt viel “Farbe auf den Teller” (wie mir neulich so eine nette Ernährungswissenschaftlerin in einem Training sagte) und ich habe meine Cola Konsum stark reduziert (was mich am meisten schmerzt). Dazu habe ich in den vergangenen zwei Wochen an zwöft Tagen entweder einen Lauf oder einen Schwimmhallen Besuch absolviert.

… und weiter gehts!