September 19th, 2009
Bis ins ZDF Wahforum habe ich es geschafft!
Zwar schon ein paar Tage alt aber für mich noch immer großartig: mein YouTube Beitrag gegen Internetsperren hat es über die Grenzen des YouTube Channels “Open Reichstag” bis in die Sendung ZDF Wahlforum geschafft.
Dort diskutierten am 15. September 2009 live Politiker aller Parteien zu verschiedenen Themen, unter anderem eben auch zum Thema Internetsperren und Zensur. Dass dabei keine wirklich neuen Argumente hervorgebracht wurden, war fast klar und wurde unter anderem von Thomas Stadler in seinem Blog gut dargestellt…
Eine gute Sache hatte diese Sendung jedoch, denn mein YouTube Beitrag gegen Internetsperren wurde live in der Sendung ausgestrahlt. Das ganze kann man sich hier anschauen (ab Minute 47) bzw unter diesem Link (Direkt Sprung zu Minute 47)!
Gut, das ganze hat natürlich auch seine Schattenseiten. Nicht nur, dass nur wenige Sekunden meines Kommentars gezeigt wurden, die so allein stehend eventuell sogar falsch verstanden werden konnten. Es war vielmehr auch eine Frechheit, dass Frau von der Leyen sagte, dass die Zensursula Debatte “zeigen würde, dass die Sache Humor hat”. Bis heute ist mir nicht kar, an welcher Stelle die Schaffung einer Zensurinstanz und die Frage der Löschung von KiPo Inhalten mit Humor in Verbindung gebracht werden können. Viel schlimmer jedoch, dass Frau von der Leyen WIEDER polemisch NUR über tatsächliche KiPo Inhalte und den Schutz der Kinder, das Zensur Problem selbst wird jedoch mal wieder nicht angesprochen. DIE KINDER DIE KINDER DIE KINDER. Natürlich kann man damit, jedes andere Thema tot reden. Der Applaus im Publikum wirkt dann nur noch wie eine Farce.
Fazit: zwar super toll, dass mein Beitrag im ZDF Wahlforum gezeigt wurde, wenn ich mir jedoch allein die Naivität des Publikums Anschaue, sowie die Ohnmacht der restlichen Gesprächsteilnehmer nach dem polemischen Schwall von Frau von der Leyen bleibt mir nur, erneut Heinrich Heine zu zitieren:
„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“.